Testung


Da eine Testung bei mir Voraussetzung für das weitere Training ist, möchte ich hier vorab die Testung genauer erklären. Diese Testung findet im Rahmen der "Kennenlernstunden" (siehe auch "Kosten") statt und ermöglicht zudem den Schüler*innen, mich und meinen didaktischen Zugang kennenzulernen.


Testung im Bereich Lesen und Schreiben (Legasthenietest)

Da mein pädagogisch-didaktischer Ansatz einen Schwerpunkt auf das multisensorische Lernen legt, umfasst die Testung die Bereiche Aufmerksamkeit, die Sinneswahrnehmungsleistungen und die Symptomebene. Mit Hilfe des AFS-Computertestverfahrens wird zuerst die  Aufmerksamkeit der Schüler*innen im Umgang mit Bildern, Halbsymbolen und Symbolen abgefragt.
Im Anschluss werden die zentralen Sinneswahrnehmungsleistungen,  die für das Erlernen des Lesens, Schreibens und Rechnens relevant sind, durch verschiedene Aufgaben am PC spielerisch getestet und ausgewertet.
Das AFS-Computertestverfahren dauert ca. 60 Minuten und testet die Sinneswahrnehmungsleistungen: Optische Differenzierung, Optisches Gedächtnis, Optische Serialität, Akustische Differenzierung, Akustisches Gedächtnis, Akustische Serialität, Raumwahrnehmung und das Körperschema.
Die Testung auf der Symptomebene wird anhand von schriftlichen Arbeiten der Schüler*innen aus dem häuslichen und schulischen Bereich und/oder dem Alter angemessenen Lese-und Rechtschreibetests in einer weiteren Trainingsstunde durchgeführt.
Beginnt die Schüler*in im Anschluss eine Trainingseinheit bei mir, wiederhole ich diese Form der Testungen in regelmäßigen Abständen, um so die Fortschritte bzw. bestehenden Schwierigkeiten zu kontrollieren und zu dokumentieren.

Testung im Bereich Rechnen (Dyskalkulietest)

Auch bei einer Testung der Rechenfähigkeiten werden die Bereiche Aufmerksamkeit, die Sinneswahrnehmungsleistugen  durch das AFS-
Computertestverfahren abgefragt und ausgewertet.
Auf der Symptomebene wird die Schüler*in gemeinsam mit dem Trainer innerhalb von drei Trainingsstunden unterschiedliche Aufgaben aus den zentralen Bereichen der Mathematik (Arithmetik, Geometrie, Algebra) bearbeiten und besprechen. Das kindliche, individuelle mitunter problematische Verständnis
von Mengen, dem Zahlbegriff, von Operationen und dem Stellenwertsystem soll hierbei im gemeinsamen Gespräch näher beleuchtet werden, um das individuelle Testergebnis exakter zu gestalten.

Beide Testungen beinhalten explizit keine IQ-Tests!
Die Testung wird in der Regel in Berlin/Brandenburg nicht durch das Jugendamt anerkannt. Hierfür muss eine Testung durch ein öffentliches Amt bzw. anerkannten Jugendpsychologen durchgeführt werden!

Unterlagen, die für die Testung benötigt werden:
Deutsch
1. Schriftprobe eines freien Textes (z.B. Geschichte)
2. Schriftprobe eines diktierten Textes (Diktat)
3. Schriftprobe eines abgeschrieben Textes (z.B. Tafelabschrift)
4. letztes Zeugnis

Mathe
1. Schriftprobe aus dem Bereich Arithmetik (+;-; •; :)
2. Schriftprobe aus dem Bereich Geometrie
3. letztes Zeugnis

Weitere Informationen zum AFS-Computertestverfahren finden Sie unter:


https://www.legasthenietest.at/der-afs-test/#:~:text=Das%20AFS%2DComputertestverfahren%20erm%C3%B6glicht%20seit,ein%20spezielles%20individuelles%20Trainingsprogramm%20erstellt.


Marburger Konzentrationstraining

Ein Angebot für Schulen, Kindertagesstätten u.ä.


Das Marburger Konzentrationstraining (MKT) richtet sich an Kinder, die in der Schule leicht ablenkbar sind und z.B. bei den Hausaufgaben Probleme haben. 


Die Kinder trainieren  in einem Zeitraum von sechs Wochen in Kleingruppen (6 - 8 Kinder) jeweils an einem Nachmittag für 75 Minuten; zusätzlich finden zwei begleitende Elternabende statt. 

Im MKT lernen die Kinder, wie man am besten mit Aufgaben umgeht und steigern ihre Konzentration. Es werden verschiedene Bereiche trainiert

Entspannung
Entspannung ist eine Voraussetzung für Konzentration. Für viele Kinder ist es sehr schwierig, zur Ruhe zu kommen. Mit Hilfe von Fantasiereisen lernen sie im MKT, sich systematisch zu entspannen. 


Reflexiver Arbeitsstil
Wie finde ich heraus, wie eine Aufgabe geht? Wie gebe ich mir selbst die richtigen Anweisungen zur Lösung? Wie stelle ich fest, ob ich alles richtig gemacht habe? Impulsiv arbeitende Kinder lernen, sich zu bremsen und zu kontrollieren, trödelige Kinder lernen, Schritt für Schritt weiterzuarbeiten. 


Selbstbewusstsein
Viele unserer Trainingskinder erleben im Alltag ständig Misserfolge. Im MKT lernen sie, Probleme selbstständig anzugehen, dass ein Fehler keine Katastrophe ist (man kann ihn ja verbessern) – und dass sie vieles schon ganz gut können. Auf diese Weise wird ihr Selbstbewusstsein gestärkt, und sie sind eher bereit, weiter zu lernen. 


Training aller Sinne
Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken – wer mit allen Sinnen lernen kann, der lernt mehr. Wahrnehmung und Gedächtnis werden in spielerischen Übungen trainiert. 


Motivation
Das Training macht den meisten Kindern Spaß – zum einen, weil sie Erfolgserlebnisse haben, zum anderen, weil sie belohnt werden. Deshalb geben sie sich Mühe und lernen vieles, was sie sonst nicht einmal versucht hätten. 


Elternabende

Beim MKT wird nicht nur mit den Kindern trainiert – auch die Eltern sind mit eingebunden. An zwei Elternabenden werden Informationen und Tipps für die Hausaufgaben vermittelt, und es können Erfahrungen ausgetauscht werden.

Kosten auf Anfrage

Weitere Infos unter:
https://marburger-trainings.de/

Film Marburger Konzentrationstraining:
https://www.ardmediathek.de/video/die-ratgeber/konzentrationsstoerungen-bei-kindern/hr-fernsehen/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8yMDUzMzU